Kernfusion und Fusionsanlagen > Wendelstein 7-A (Deutschland)

Typ: Stellarator • Plasmaradius: 2 Meter • Betreiber: IPP • Inbetriebnahme: 1975 • Abschaltung: 1988


Wendelstein-IIa, ein Vorgänger von 7-A

Wendelstein 7-A war eine Anlage zur Erforschung der Kernfusion, die das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) von 1975 bis 1985 in Garching bei München betrieb.[1]

Die Anlage war – nach diversen Vorgängermodellen[2] – mit einem Plasmaradius von zwei Metern der erste große Stellerator des IPP. Sein Magnetfeld wurde durch 40 flache, am Plasmagefäß aufgereihte Spulen erzeugt. "Die Anlage konnte 1980 weltweit erstmals das "reine" Stellaratorprinzip – Einschluss ohne Plasmastrom – mit einem heißen Plasma demonstrieren."[1]

Das eigentliche Ziel von Wendelstein 7-A, nämlich die Fähigkeit des Stellarators zum Dauerbetrieb mit Hilfe supraleitender Spulen nachzuweisen, konnte aufgrund technischer Probleme nicht erreicht werden und wurde in die Zukunft verschoben.[2]

(Letzte Änderung: 19.02.2021)

Einzelnachweise

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