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Die Lobbyisten > Vaatz, Arnold

Arnold Vaatz

Arnold Vaatz, ein CDU-Politiker, präsentiert sich in seinen Äußerungen als unbeirrbarer Kämpfer für die Nutzung der Atomenergie.

Im Juni 2011 kritisierte Vaatz Merkels Ausstiegspläne als Fehlentscheidung. "Die relativ sichere und kostengünstige Kernkraft werde "ohne Not zugunsten eines nicht durchkalkulierten energiepolitischen Abenteuers preisgegeben". Im schlimmsten Fall drohten "dauerhafte Stromlücken und teure Fehlinvestitionen". "[1]

Artikel von Arnold Vaatz sind auch im Portal Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE) veröffentlicht worden. In einem Artikel vom Februar 2012 sprach Vaatz im Zusammenhang mit der Abwendung der Gesellschaft von der Atomenergie von "Konformitätsdruck", "religiösen Sensus", "Gleichschaltung der Gesellschaft" und "europäischen Diktaturen".[2]

Im März 2012 kritisierte er den Atomausstieg als "überstürzt, unüberlegt und hysterisch". Andere Länder würden Deutschland hierbei nicht folgen.[3]

Im Juli 2012 bemühte Vaatz die steigenden Strompreise als Argument gegen die Energiewende und operierte mit exorbitanten Phantasiezahlen: "Wenn man alles zusammenrechnet, gibt es jetzt eine Rechnung von einem Institut, die beläuft sich auf 2,3 Billionen. Das sind Kosten, wenn die auf den Stromverbraucher umgeleitet werden sollen, dann ist definitiv der Wirtschaftsstandort Deutschland Geschichte."[4] Im Oktober 2012 forderte Vaatz in der atomfreundlichen "Welt" eine "sofortige Außerkraftsetzung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG)" und ein Ende des Atomausstiegs.[5]

Laut einem Bericht von Dezember 2016 hielt Vaatz den Atomausstieg weiterhin, so die Sächsische Zeitung, "für völlig unsinnig, den Streit um die Atomenergie und die richtige Endlagerung des Atommülls für einen westdeutschen Irrweg".[6]


(Letzte Änderung: 02.02.2020)

Einzelnachweise

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