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Typ: Tokamaks • Betreiber: Kurchatov-Institut •<br />
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Der T-15 ist eine Anlage zur Erforschung der Kernfusion vom Typ [[Tokamaks, Stellaratoren und weitere Konzepte#Tokamak|Tokamak]], die sich am Kurchatov-Institut in der russischen Hauptstadt Moskau befindet.<ref name="Kurchatov_Plasma_Physics">eng.nrcki.ru: [http://eng.nrcki.ru/pages/eng/plasma_physics/index.shtml Kurchatov Institute - Plasma Physics and Tokamak Researchs] abgerufen am 27. Dezember 2020</ref>
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Der T-15 ist eine Anlage zur Erforschung der Kernfusion vom Typ [[Tokamaks, Stellaratoren und weitere Konzepte#Tokamak|Tokamak]], die sich im Kurchatov-Institut in der russischen Hauptstadt Moskau befindet.<ref name="Kurchatov_Plasma_Physics">eng.nrcki.ru: [http://eng.nrcki.ru/pages/eng/plasma_physics/index.shtml Kurchatov Institute - Plasma Physics and Tokamak Researchs] abgerufen am 27. Dezember 2020</ref>
   
Der T-15 wurde zwischen 1983 und 1988 erbaut und war der erste Tokamak mit supraleitenden Niob-Zinn-Spulen. 1988 wurde erst mit der Erzeugung des ersten Plasmas in Betriebs genommen, produzierte an die 100 Entladungen, bis er 1995 wegen Geldmangels außer Betrieb genommen wurde.<ref name="ITER_2010_11_05">ITER: [https://www.iter.org/newsline/152/477 The second life of Tokamak T-15] vom 5. November 2010</ref>
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Der T-15 wurde zwischen 1983 und 1988 erbaut und war der erste Tokamak mit supraleitenden Niob-Zinn-Spulen. 1988 wurde er mit der Erzeugung des ersten [[Plasma]]s in Betrieb genommen, produzierte an die 100 Entladungen, bis er 1995 wegen Geldmangels außer Betrieb genommen wurde.<ref name="ITER_2010_11_05">ITER: [https://www.iter.org/newsline/152/477 The second life of Tokamak T-15] vom 5. November 2010</ref>
   
1996 bis 1998 wurden diverse Upgrades zur Unterstützung der [[ITER (Frankreich)|ITER]]-Unterstützung durchgeführt. Für den Zeitraum von 2008 bis 2022 wurde ein dreistufiges experimentelles Programm angekündigt. Der T-15 sollte nach einem Umbau Möglichkeiten des Langpulsbetriebs eröffnen.<ref name="Kurchatov_Plasma_Physics"/>
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1996 bis 1998 wurden diverse Upgrades durchgeführt, um eine Unterstützung des internationalen [[ITER (Frankreich)|ITER]]-Projekts zu ermöglichen. Für den Zeitraum von 2008 bis 2022 wurde ein dreistufiges experimentelles Programm angekündigt. Mit dem T-15 sollten nach einem Umbau Möglichkeiten des Langpulsbetriebs erkundet werden.<ref name="Kurchatov_Plasma_Physics"/>
   
2010 wurde beschlossen, den Tokamak einem Upgrade zum T-15MD (Modified Divertor) zu unterziehen. Hierbei sollen 90 % der technischen Infrastruktur beibehalten werden. Die Anlage soll mit einem neuen Graphit-Divertor ausgestattet werden und Hybrid-Konzepte (Kernfusion und -spaltung) erforschen. Die Fertigstellung war für 2010, die Inbetriebnahme für 2014 geplant, wozu es jedoch nicht kam.<ref name="ITER_2010_11_05"/>
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2010 wurde beschlossen, den Tokamak einem Upgrade zum T-15MD (Modified Divertor) zu unterziehen. Hierbei sollen 90 % der technischen Infrastruktur beibehalten werden. Die Anlage soll mit einem neuen Graphit-Divertor ausgestattet werden und Hybrid-Konzepte (Kombination von Kernfusion und -spaltung) erforschen. Die Fertigstellung war für 2011, die Inbetriebnahme für 2014 geplant, wozu es jedoch nicht kam.<ref name="ITER_2010_11_05"/>
Ende 2020 als neuer Termin für die Inbetriebnahme wurde ebenfalls verpasst.<ref>ITER: [https://www.iter.org/sci/tkmkresearch International tokamak research] abgerufen am 27. Dezember 2020</ref>
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Ein neuer Termin für die Inbetriebnahme Ende 2020 wurde ebenfalls verpasst.<ref>ITER: [https://www.iter.org/sci/tkmkresearch International tokamak research] abgerufen am 27. Dezember 2020</ref>
   
 
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Aktuelle Version vom 28. Dezember 2020, 03:15 Uhr

Kernfusion und Fusionsanlagen > T-15 (Russland)

Typ: Tokamak • Betreiber: Kurchatov-Institut •
Baubeginn: 1983 • Inbetriebnahme: 1988 • Abschaltung: 1995


T15MD: Gehäuse des Vakuumbehälters

Der T-15 ist eine Anlage zur Erforschung der Kernfusion vom Typ Tokamak, die sich im Kurchatov-Institut in der russischen Hauptstadt Moskau befindet.[1]

Der T-15 wurde zwischen 1983 und 1988 erbaut und war der erste Tokamak mit supraleitenden Niob-Zinn-Spulen. 1988 wurde er mit der Erzeugung des ersten Plasmas in Betrieb genommen, produzierte an die 100 Entladungen, bis er 1995 wegen Geldmangels außer Betrieb genommen wurde.[2]

1996 bis 1998 wurden diverse Upgrades durchgeführt, um eine Unterstützung des internationalen ITER-Projekts zu ermöglichen. Für den Zeitraum von 2008 bis 2022 wurde ein dreistufiges experimentelles Programm angekündigt. Mit dem T-15 sollten nach einem Umbau Möglichkeiten des Langpulsbetriebs erkundet werden.[1]

2010 wurde beschlossen, den Tokamak einem Upgrade zum T-15MD (Modified Divertor) zu unterziehen. Hierbei sollen 90 % der technischen Infrastruktur beibehalten werden. Die Anlage soll mit einem neuen Graphit-Divertor ausgestattet werden und Hybrid-Konzepte (Kombination von Kernfusion und -spaltung) erforschen. Die Fertigstellung war für 2011, die Inbetriebnahme für 2014 geplant, wozu es jedoch nicht kam.[2] Ein neuer Termin für die Inbetriebnahme Ende 2020 wurde ebenfalls verpasst.[3]

Links

→ neimagazine.com: Russia develops a fission-fusion hybrid reactor vom 29. Mai 2018
National Research Center "Kurchatov Institute"

(Letzte Änderung: 28.12.2020)

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 eng.nrcki.ru: Kurchatov Institute - Plasma Physics and Tokamak Researchs abgerufen am 27. Dezember 2020
  2. 2,0 2,1 ITER: The second life of Tokamak T-15 vom 5. November 2010
  3. ITER: International tokamak research abgerufen am 27. Dezember 2020