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Atomenergie in außereuropäischen Ländern > USA > St. Rosalie (USA)

2 Hochtemperatur-Reaktoren • Hersteller: General Atomic Company • Leistung: 2 x 1.300 MW •
Bestellung: 1974 • Geplante Inbetriebnahme: 1982/1984 • Projektende: Juni 1975[1][2]


St. Rosalie war ein geplantes Atomkraftwerk, welches am Mississippi im Bundesstaat Louisiana errichtet werden sollte.[3]

Es wurde 1974 von der Louisiana Power & Light bei der General Atomic Company bestellt. Die Anlage sollte mit zwei gasgekühlten Hochtemperatur-Reaktoren (HTGR) mit einer Leistung von je 1.300 MW ausgerüstet werden, deren Inbetriebnahme für 1982 und 1984 geplant war. Aber schon im Juni 1975 wurden beide Einheiten verworfen.[1][2] Die Louisiana Power & Light machte dadurch einen Verlust von 13,6 Mio. US-Dollar.[4]

Zu den Gründen der Stornierung ließen sich keine Quellen finden, diese dürfte aber Teil einer allgemeinen Entwicklung in den USA gewesen sein. Nach einem rasanten Wachstum in den frühen 1970er Jahren wurde die Atomwirtschaft ab 1974 mit steigenden Kosten, einer sinkenden Nachfrage nach Strom und zunehmendem öffentlichen Widerstand konfrontiert. Aus diesen Gründen wurden 63 geplante Einheiten zwischen 1975 und 1980 verworfen.[5]

(Letzte Änderung: 25.06.2016)

Einzelnachweise

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