Atomenergie in Europa > Slowenien

Reaktoren in Betrieb: 1 • im Bau: - • stillgelegt: -[1]


Ljubljana (Slowenien)

Auf dem Staatsgebiet Sloweniens, das seit 1992 Mitglied der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) ist,[2] befindet sich der 727-MW-Reaktor Krško, der aus Zeiten des ehemaligen Jugoslawiens stammt und Slowenien und Kroatien jeweils zur Hälfte gehört.

Die Atomenergie hat in Slowenien einen Anteil von 36 % an der Stromerzeugung (Stand: 2021).[1]

Nach der Fukushima-Katastrophe im März 2011 lehnten Slowenien und Kroatien eine Abschaltung des Reaktors Krško ab. Slowenien wollte ein neues Atomkraftwerk errichten, was jedoch Proteste in beiden Ländern auslöste.[3]

Die Diskussion über den Bau eines weiteren Reaktors in Krško dauert an. Nähere Informationen zu diesem Standort finden sich unter:

Krško

Equirectangular projection SW.jpg AKW-Standorte

Daneben besitzt Slowenien einen TRIGA-Forschungsreaktor mit 250 KW Leistung im "Jožef Stefan Institut" (JSI) nahe der Hauptstadt Ljubljana, der seit 31. Mai 1966 betrieben wird.[4]

Uranabbau in Slowenien

(Letzte Änderung: 01.05.2021)

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 IAEA: PRIS - CountryStatistics/Slovenia abgerufen am 1. Mai 2021
  2. IAEO: List of Member States abgerufen am 1. Mai 2021
  3. Wirtschaftsblatt.at: Krsko ist für Versorgung Kroatiens noch zu wichtig vom 23. März 2011 (via WayBack)
  4. rcp.ijs.si: TRIGA Reactor (Homepage und zugehörige Seiten) abgerufen am 1. Mai 2021
Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA, sofern nicht anders angegeben.