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Atomenergie in außereuropäischen Ländern > Kuba

AKW Juraguá, Kuba

1983 begann Kuba in Zusammenarbeit mit der Sowjetunion mit dem Bau des Kernkraftwerks Juraguá, dessen Bau aber aufgrund des Untergangs der Sowjetunion und aus finanziellen Gründen 1992 gestoppt wurde. 1997 wurde das Projekt aufgrund von Sicherheitsmängeln endgültig eingestellt.[1][2]

Dabei hatte Staatschef Fidel Castro in den 1980er Jahren erklärt: "Keine Anlage in der Welt wird sicherer sein."[3]

Das Atomkraftwerk sollte aus vier Reaktoren sowjetischer Bauart bestehen und Kuba unabhängiger von Erdölimporten machen. Die USA protestierten gegen das AKW, da sie es als Sicherheitsrisiko für ihre Südstaaten ansahen.[4]

(Letzte Änderung: 11.01.2014)

Einzelnachweise

  1. NZZ Folio 04/2011: Fidels hundert Feuer
  2. Wikipedia: Kernkraftwerk Juraguá
  3. DER SPIEGEL 1/1988: Lustgewinn wie auf einem Nagelbrett vom 4. Januar 1988
  4. DER SPIEGEL 35/1995: Atommeiler mit russischer Hilfe vom 28. August 1995
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