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Atomenergie in außereuropäischen Ländern > Kap Verde

Praia (Kap Verde)

2007 plante Russland eine Machbarkeitsstudie zum Vorhaben, die kapverdischen Inseln mit einem schwimmenden Atomkraftwerk auszurüsten. Die kapverdische Regierung fand diese Pläne attraktiv, forderte jedoch Sicherheitsgarantien.[1]

Neben der Energieerzeugung sollte das AKW auch zur Meereswasserentsalzung dienen.[2] In einer russischen Quelle wurde berichtet, dass allerdings nicht das Atomkraftwerk selbst, sondern nur dessen Produkte, Energie oder frisches Wasser, an Kap Verde verkauft werden sollten.[3]

2007 wurde die Mitgliedschaft der Kapverden bei der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) bestätigt und wird in Kraft treten, sobald der afrikanische Staat alle notwendigen Rechtsinstrumente hinterlegt hat (Stand: März 2016).[4]

2013 kündigte Russland an, ab 2016 die ersten schwimmenden Atomkraftwerke betreiben zu wollen. Als einer der interessierten Staaten wurde wieder Kap Verde genannt.[5][6]

2014 soll der Anteil erneuerbarer Energien in Kap Verde jedoch bereits bei 25 % gelegen haben,[7] und laut eines Artikels des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft vom Juli 2015 sollte der Strombedarf bis 2020 fast vollständig durch Sonnen- und Windenergie gedeckt werden.[8]

Ende 2018 plante die Regierung einen Anteil der erneuerbaren Energien von 30 % im Jahr 2025 und 50 % im Jahr 2030.[9]

(Letzte Änderung: 09.03.2020)

Einzelnachweise

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