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Atomenergie in außereuropäischen Ländern > Kambodscha

Palastgebäude in Phnom Penh (Kambodscha)

Kambodscha soll nach einem Artikel der "AG Friedensforschung" 2008 die Nutzung der Atomkraft erwogen haben.[1]

2009 wurde das Land Mitglied der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO).[2]

Um technisch nicht hinter den benachbarten ostasiatischen Ländern zurückzubleiben, wurde auch 2010 wieder die Möglichkeit geprüft, die Atomenergie zu nutzen. Eine wirkliche Notwendigkeit wurde aber nicht gesehen, da Kambodscha seinen Energiebedarf bislang mit Wasserkraft[3] und Erdöl[4] decken konnte. Nach einer anderen Meldung war der Bau eines AKW bis 2020 geplant; allerdings wären die notwendigen Investitionen zwei jährlichen Staatshaushalten gleichgekommen.[5]

Am 24. November 2015 unterzeichneten Kambodscha und der russische Konzern ROSATOM eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit bei der Nutzung der Atomenergie. Es ist in der Zukunft auch eine Kooperation im Bereich der nuklearen Stromerzeugung geplant.[6]

Eine weitere Absichtserklärung wurde am 12. September 2017 mit China unterschrieben.[7]

(Letzte Änderung: 14.03.2020)

Einzelnachweise

  1. AG Friedensforschung: Südostasien setzt auf Kernkraft, um einem eventuellen Energiepreisschock zu entgehen vom 16. Dezember 2008
  2. IAEO: Member States abgerufen am 11. März 2016
  3. Rianovosti: Kambodscha prüft Möglichkeit für Entwicklung der Atomenergiewirtschaft vom 20. August 2010 (via WayBack)
  4. Eurasisches Magazin: Strategische Neuausrichtung in der Energiepolitik? vom 5. Juni 2011
  5. cambodia-news.net: Kambodscha vor strahlender Zukunft? vom 20. August 2010
  6. nuklearforum.ch: Zusammenarbeit zwischen Russland und Kambodscha vom 30. November 2015
  7. world nuclear news: China, Cambodia agree to nuclear energy cooperation vom 13. September 2017
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