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Kernfusion und Fusionsanlagen > HT-7 (China)

Typ: Tokamak • Plasmatemperatur: 12 Mio. Grad • Betreiber: CASHIPS •
Inbetriebnahme: 1995 • Projektende: 12. Oktober 2012


Hefei Institutes of Physical Science (CASHIPS)

Der  HT-7 (Hefei Tokamak 7) ist ein supraleitendes Kernfusionsexperiment vom Typ Tokamak, das von CASHIPS (den Hefei Institutes of Physical Science in der Chinese Academy of Sciences) in der ostchinesischen Provinz Anhui betrieben wurde.[1]

Mit der Anlage war ursprünglich unter dem Namen T7 am Kurchatov-Institut in Moskau experimentiert worden, bis dessen früher Direktor Kadomtsev 1990 sich entschied, diese an CASHIPS zu verschenken. Nachdem sie von 1991 bis 1994 mit ihren Untersystemen nach Hefei transportiert worden war und einem Redesign unterzogen wurde, ging sie im Jahr 1995 mit dem Namen HT-7 in Betrieb.[2]

Im HT-7, der Chinas Einstieg in supraleitende Tokamaks markiert, führte das Institut fast 20 Versuchsreihen mit Hochleistungsplasma und die damit verbundenen physikalischen Forschungen durch. Mit einer 400 Sekunden langen Plasmaentladung bei einer Temperatur von 12 Mio. Grad wurde am 21. März 2008 ein Weltrekord aufgestellt. Nach 11.800 Plasmaentladungen und einem letzten Experiment am 12. Oktober 2012 wurde die Anlage außer Dienst genommen und in ein Museum überführt. Der HT-7 ebnete den Weg zu Konstruktion und Betrieb des Nachfolgers Experimental Advanced Superconducting Tokamak (EAST).[2]

→ CASHIPS: Introduction of Hefei Institutes of Physical Science

(Letzte Änderung: 24.02.2021)

Einzelnachweise

  1. CASHIPS: HT-7 Superconducting Tokamak abgerufen am 24. Februar 2021
  2. 2,0 2,1 ITER: China's HT-7 retires after 11,800 plasma shots vom 4. Juni 2013
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