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Atomenergie in außereuropäischen Ländern > Guatemala

Guatemala-Stadt, umgebenvon Vulkanen

Guatemala, ein Gründungsmitglied der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) 1957,[1] hatte 1995 Interesse an der Nutzung der Atomkraft bekundet. Das kanadische Unternehmen Ontario-Hydro unterbreitete dem Land Pläne für den Bau eines CANDU-3-Reaktors mit einer Leistung von 450 MW; die Technik wäre kostenlos geliefert worden. Der Professor für Evolutionsbiologie und Aktivist Raúl Montenegro eilte nach Guatemala und konnte die Verantwortlichen auf verschiedenen Veranstaltungen von den Gefahren der Atomkraft überzeugen, so dass sie ihre Pläne vorerst aufgaben.[2]

2003 erklärte das Ministerium für "Energy and Mines", dass es die Fortentwicklung der Atomkraft stark unterstütze und diese in seine Energiepläne integriert habe.[3]

In der Energy Policy 2013-2027 wurde die Atomenergie jedoch nicht mehr genannt. Die Energieerzeugung durch erneuerbare Energien soll auf 80 % gesteigert werden.[4] Im Januar 2015 wurde der größte Solarpark Zentralamerikas eröffnet,[5] und im Mai 2015 ging die erste Windfarm des Landes in Betrieb.[6]

(Letzte Änderung: 08.03.2020)

Einzelnachweise

  1. IAEO: Member States abgerufen am 11. März 2016
  2. The Nuclear-Free Future Award: Raúl Montenegro abgerufen am 13. Mai 2017 (via WayBack)
  3. opanal.org: USE OF NUCLEAR ENERGY FOR PEACEFUL PURPOSES - MEMORANDUM OF THE SECRETARY GENERAL vom 20. Oktober 2005 (via WayBack)
  4. petnac.mem.gob.gt: Energy Policy 2013-2027 (S.30) abgerufen am 31. Dezember 2015 (via WayBack)
  5. Power Engineering International: Guatemala to open Central America's biggest solar plant vom 28. Januar 2015 (via WayBack)
  6. Power Engineering International: Guatemala's first wind farm operational vom 27. Mai 2015 (via WayBack)
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