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Die Lobbyorganisationen > European Energy Forum (EEF)

Das European Energy Forum stellt sich offiziell als Organisation dar, die Events organisiert, auf denen Europaabgeordnete mit Vertretern der Öl- und Atomwirtschaft über energierelevante Themen diskutieren können. Mitglieder des Forums sind Dutzende von Unternehmen der Energiewirtschaft.[1]

Bereits im Juni 2006 war ein Artikel in "profil.at" erschien, in dem das EEF als "wohlgelittenes Lobbyingvehikel, in welchem die Energiewirtschaft EU-Politiker in lockerer Atmosphäre auf eine gemeinsame Linie einschwört" bezeichnet wurde. Es bereite Richtlinien für das EU-Parlament mit vor, welche dann in die nationale Gesetzgebung der EU-Länder einfließen.[2] In ähnlicher Weise wurde auch in einem Artikel der "taz" von 2006[3] und in "LobbyControl"[4] auf das EEF hingewiesen.

Das EEF wird auch auf einer Seite der European Nuclear Society (ENS) ganz selbstverständlich als Lobbyorganisation aufgeführt.[5] Ein Vizepräsident der EEF ist der Atomlobbyist Herbert Reul.

(Letzte Änderung: 23.02.2020)

Einzelnachweise

  1. European Energy Forum: Homepage
  2. profil.at: Die seltsamen Geschäfte des ÖVP-Abgeordneten Paul Rübig vom 18. Juni 2011
  3. taz.de: Die Atomindustrie hat beste SPD-Kontakte vom 28. Januar 2006
  4. LobbyControl: 50 Jahre EURATOM - die privilegierte Position der Atomlobby in Brüssel vom 10. Mai 2007
  5. European Nuclear Society: Lobbying associations abgerufen am 27. Juli 2013 (via WayBack)
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