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Atomenergie in Europa > Bulgarien

Reaktoren in Betrieb: 2 • im Bau: - • stillgelegt: 4 [1]


Zwei aktive Einheiten

Sofia (Bulgarien)

Startpunkt Bulgariens für den Einstieg in die Atomenergie war die Konferenz "Atoms for Peace" in Genf im Jahr 1956, der die Aufnahme in die IAEO als Gründungsmitglied 1957 und die Inbetriebnahme des Forschungsreaktors IRT-2000 folgten. 1966 wurde eine Vereinbarung mit der Sowjetunion über die Lieferung kommerzieller Reaktoren abgeschlossen. Am Standort Kosluduj wurden zwischen 1974 und 1991 sechs Reaktoren in Betrieb genommen, von denen heute nur noch die Blöcke 5 und 6 am Netz sind.[2][3]

Für beide Einheiten sind Laufzeitverlängerungen vorgesehen. Ein Vertrag mit dem US-amerikanischen Unternehmen Westinghouse zum Bau einer neuen siebten Einheit ist bislang nicht zustandegekommen.

Weitere Informationen unter:

Kosloduj

Equirectangular projection SW.jpg AKW-Standorte

Daneben hatte die bulgarische Regierung 1984 mit dem Bau eines zweiten Atomkraftwerks bei Belene an der Donau begonnen, dieses aber aufgrund fehlender Investoren 2012 zunächst aufgegeben. Weitere Anläufe zur Fortsetzung des Projekts sind bislang gescheitert.

Belene (Bulgarien)

(Letzte Änderung: 27.04.2021)

Einzelnachweise

  1. IAEA: PRIS - CountryStatistics/Bulgaria abgerufen am 27. April 2021
  2. IAEO: Country Nuclear Power Profiles/Bulgaria abgerufen am 27. April 2021
  3. IAEO: Member States abgerufen am 27. April 2021
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