Atomenergie in Europa > Bosnien-Herzegowina

Sarajevo (Bosnien-Herzegowina)

Bosnien-Herzegowina wurde 1995 Mitglied der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO).[1]

Auf der Ministerkonferenz über nukleare Sicherheit, die die IAEO vom 20. bis 24. Juni 2011 in Wien organisierte, erklärte der Delegationsleiter von Bosnien-Herzogowina, dass der südosteuropäische Staat keine Atomkraftwerke errichtet habe und dies auch nicht plane. Er wies auf die Besorgnis der Bevölkerung über die Katastrophe von Fukushima hin. Die "State Regulatory Agency for Radiation and Nuclear Safety of Bosnia and Herzegowina" habe die Entwicklung in Japan genau mitverfolgt und die Bevölkerung über die Risiken informiert.[2]

Bosnien-Herzegowina war 2011 in einer Ländergruppe vertreten, die alle drei Jahre in Wien ihre Entwicklungen im Bereich der Nuklearenergie vorstellt und diskutiert.[3]

In "Germany Trade & Invest" wurde im Mai 2014 berichtet, dass keiner der beiden Teilstaaten die Einführung der Atomkraft erwägt. Die Energieerzeugung wird mittelfristig vor allem durch Braunkohle und Wasserkraft gedeckt werden, künftig sollen aber Wind- und Solarenergie sowie Erdgas intensiver genutzt werden.[4]

(Letzte Änderung: 09.05.2017)

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