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Babcock & Wilcox

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Babcock & Wilcox (B&W) ist ein 1867 gegründetes Unternehmen, welches in der Stadt Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina ansässig ist. Es bezeichnet sich als international führenden Anbieter im Bereich vom Energie- und Umwelttechnologien und ist weltweit mit Betrieben, Niederlassungen und Joint Ventures vertreten.[1]

Nachdem B&W an Design und Fertigung von Komponenten der USS Nautilus mitgewirkt hatte, des ersten atomgetriebenen U-Boots der Welt, lieferte das Unternehmen ab 1960 nukleare Bauteile für kommerzielle Atomanlagen, wie z. B. 1961 Reaktoren für das nukleargetriebene Handelsschiff → NS Savannah.[2]

Nicht erwähnt wird im Internetauftritt von Babcock & Wilcox, dass die Gesellschaft auch Hersteller des Reaktors des Atomkraftwerks → Harrisburg/Three-Mile-Island-2 (USA) war, in dem sich 1979 ein schwerer Atomunfall mit teilweiser Kernschmelze ereignete.

2015 gliederte B&W seine Nuklearsparte in die BWX Technologies Inc. (BWXT) aus, die nukleare Komponenten für U-Boote und Flugzeugträger der US-Marine liefert.[3] Seit 2009 arbeitet BWXT am Design eines kleinen modularen Reaktors für zivile Zwecke, des BWXT mPower.[4] Vier dieser Druckwasserreaktoren mit je 180 MW Leistung sollten am am Standort Clinch River (USA) errichtet werden. 2014 fuhr B&C jedoch den Entwicklungsfonds zurück.[5]

(Letzte Änderung: 29.02.2020)

Einzelnachweise

  1. babcock.com: Babcock & Wilcox Profile abgerufen am 3. Dezember 2016 (via WayBack)
  2. babcock.com: History abgerufen am 3. Dezember 2016
  3. bwxt.com: History und Government Solutions abgerufen am 3. Dezember 2016 (via WayBack)
  4. bwxt: Small Modular Reactors (SMRs) abgerufen am 3. Dezember 2016 (via WayBack)
  5. WNA: Nuclear Power in the USA abgerufen am 3. Dezember 2016
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