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==Argentinien==
 
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[[Argentinien]] betreibt laut DBE (Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH) seit 1971 das Endlager Ezeiza für schwachradioaktive Abfälle. Dort ist auch ein neues Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle geplant.<ref name="DBE_Amerika">DBE: [https://www.dbe.de/de/unsere-aufgabe/endlagerung-weltweit/amerika/index.php Endlagerung weltweit/Amerika] abgerufen am 27. April 2014</ref>
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[[Argentinien]] betreibt laut DBE (Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH) seit 1971 das Endlager Ezeiza für schwachradioaktive Abfälle. Dort ist auch ein neues Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle geplant.<ref name="DBE_Amerika">DBE: [http://web.archive.org/web/20160603225345/https://www.dbe.de/de/unsere-aufgabe/endlagerung-weltweit/amerika/index.php Endlagerung weltweit/Amerika] abgerufen am 27. April 2014 (via WayBack)</ref>
   
 
Laut dem German Institute of Global and Area Studies (GIGA) ist außerdem seit Jahrzehnten die Einrichtung eines Endlagers im Gebirge Sierra del Media geplant. Nach Protesten, die Ende der 1980er Jahre begannen und immer wieder aufflammten, wurde das Projekt auf das Jahr 2030 verschoben.<ref>Giga Focus: [http://www.giga-hamburg.de/de/system/files/publications/gf_lateinamerika_1104.pdf Nummer 4 2011 ISSN 1862-3573 www.giga-hamburg.de/giga-focus Fukushima zum Trotz: Lateinamerika hält an seinen Nuklearprogrammen fest] von 2011</ref>
 
Laut dem German Institute of Global and Area Studies (GIGA) ist außerdem seit Jahrzehnten die Einrichtung eines Endlagers im Gebirge Sierra del Media geplant. Nach Protesten, die Ende der 1980er Jahre begannen und immer wieder aufflammten, wurde das Projekt auf das Jahr 2030 verschoben.<ref>Giga Focus: [http://www.giga-hamburg.de/de/system/files/publications/gf_lateinamerika_1104.pdf Nummer 4 2011 ISSN 1862-3573 www.giga-hamburg.de/giga-focus Fukushima zum Trotz: Lateinamerika hält an seinen Nuklearprogrammen fest] von 2011</ref>

Version vom 7. Februar 2017, 19:12 Uhr

Endlager für Atommüll weltweit > Atommüll und Endlagerung in Amerika

Argentinien

Argentinien betreibt laut DBE (Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH) seit 1971 das Endlager Ezeiza für schwachradioaktive Abfälle. Dort ist auch ein neues Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle geplant.[1]

Laut dem German Institute of Global and Area Studies (GIGA) ist außerdem seit Jahrzehnten die Einrichtung eines Endlagers im Gebirge Sierra del Media geplant. Nach Protesten, die Ende der 1980er Jahre begannen und immer wieder aufflammten, wurde das Projekt auf das Jahr 2030 verschoben.[2]

Kanada

Der Standort Kincardine in Ontario wird laut DBE (Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH) derzeit auf seine Eignung als mögliches Endlager für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll untersucht. Für hochradioaktiven Atommüll (Brennelemente aus AKW) wurde in Kanada ein Standortauswahlprozess eingeleitet.[1]

USA

1982 verabschiedeten die USA ein Gesetz zum Umgang mit Atommüll (Nuclear Waste Policy Act, NWPA), welches mehrmals aktualisiert wurde, 1998 beispielsweise zum Thema hochradioaktive Abfälle.[3]

Die Vereinigten Staaten betreiben laut DBE (Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH) mehrere lizensierte Endlager für schwachradioaktive Abfälle, darunter in Barnwell (South Carolina), Richland (Washington), Clive (Utah) und Andrews County (Texas).[1]

Ansonsten wird in den USA Atommüll an 120 Orten in 39 Bundesstaaten gelagert. In Yucca Mountain wurden seit 1978 für neun Mrd. Dollar Erkundungsarbeiten durchgeführt, und der Atommüll sollte in vulkanischem Tuff gelagert werden. Nachdem eine Endlagerung im Yucca-Gebirge jedoch wegen unzureichender Sicherheitsgarantien scheiterte, sollen auch andere Standorte geprüft werden.[4] Das Scheitern des Yucca-Mountain-Projekts wurde im Januar 2012 bekanntgegeben.[5] Die "Blue Ribbon Commission on America´s nuclear future" empfahl im selben Jahr eine stärker konsensorientierte Vorgehensweise bei der Standortsuche und bei Abfalltransporten sowie ein unabhängiges Programm für Atommüll.[6]

→ llnl.gov: The Safe Disposal of Nuclear Waste, 3/96 (über das Yucca-Mountain-Projekt) vom März 1996

WIPP

Die USA betreiben darüber hinaus in New Mexiko ein Pilot-Endlager mit dem Namen Waste Isolation Pilot Plant (WIPP).[7] In diesem Salzstock hat sich am 14. Februar 2014 ein Unfall ereignet, bei dem 21 Mitarbeiter über das Belüftungssystem radioaktives Americium eingeatmet haben. In der Umgebung des Lagers wurde neben Americium auch Plutonium in der Luft gemessen. Die Ursache: Im WIPP werden Transurane in Fässern gelagert, die vermutlich aufgeplatzt sind.[8]


(Letzte Änderung: 07.02.2017)

Einzelnachweise