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Atomenergie in außereuropäischen Ländern > Angola

Datei:As magníficas quedas de Calandula.jpg

Calandula Wasserfälle (Angola)

Angola, wenngleich zweitgrößter Ölproduzent Afrikas, plante 2007 den Einstieg in die Atomkraft. Ein Atomenergiegesetz wurde entworfen, und der Wissenschaftsminister João Baptista Ngangajina erklärte, dass man mit chinesischer Hilfe ein oder zwei Atomkraftwerke in Angola bauen wolle. Hinter dem Plan wurden politsche Absichten vermutet: Angola wolle damit seinen Status als Regionalmacht neben Südafrika ausbauen.[1]

Am 4. September 2010 kündigte Angola an, es wolle mit Hilfe von Wasserkraft seine Energieknappheit bis 2016 beheben. Von Atomenergie war nicht mehr die Rede.[2]

(Letzte Änderung: 09.03.2014)

Einzelnachweise

  1. taz.de: Angola wächst zu einer Regionalmacht vom 31. Juli 2007
  2. Reuters (USA): Angola to spend $18 bln to end power cuts by 2016 vom 4. September 2010
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